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Wie wichtig ist Lesen und Vorlesen für Kinder?

Da gibt es nur eine Antwort: S E H R!

Lesen macht ja nicht nur schlau. Lesen ist auch eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen: Man taucht ein in fremde Welten und Kulturen. Je nach Lektüre erlebt man in der Regel Abenteuer mit gutem Ausgang und begreift auch, dass im Leben nicht immer alles glatt laufen wird.

 

Kinder, die lesen, verstehen die Welt besser, lernen Zusammenhänge begreifen, entwickeln Phantasie und erweitern mühelos ihren Wortschatz! Darum sollten wir schon früh damit beginnen, unseren Kindern diese Quelle an Entwicklungsmöglichkeiten und Wissen zu erschließen.

 

Lange vor dem ersten Geburtstag könnt ihr mit eurem Nachwuchs lustige Bilder ansehen und dazu kurze kleinkindgerechte Geschichten erzählen. Sie sollten niemals erschreckend sein, sondern immer fröhlich. Diese könnt ihr auch immer wiederholen, das stört die Kleinen nicht – im Gegenteil: Sie lieben es, die Figuren zu kennen!

 

Ich habe meiner Tochter jeden Abend eine ausgedachte Abenteuergeschichte von der kleinen Ente „Fuli“ erzählt, wie sie zum ersten Mal anderen Tieren begegnet, sich mit einem kleinen Frosch anfreundet und so neugierig auf die Welt ist, dass sie ihrer Mama oft am liebsten davongeschwommen wäre – dann aber doch lieber auf die Ratschläge ihrer Entenmama hört. Hat die kleine Ente die Abenteuer glücklich überstanden, schlief meine Tochter auch glücklich ein.

 

Mit zunehmendem Alter folgt das Vorlesen: Zunächst sollen Bücher mit wenig Text gewählt werden. Je älter die Kleinen werden, umso bedeutungsvoller wird das Vorlesen für sie. Schafft dazu immer euer eigenes Ritual, zum Beispiel abends nach dem Abendbrot und Zähneputzen gemeinsam im Bettchen, eng aneinandergekuschelt. Durch den Körperkontakt wird auch die emotionale Bindung gefördert.

 

Die Vorlesezeit in dieser intimen Zweisamkeit ist ein Geschenk des Himmels – nicht nur für das Kind, auch für die Mutter oder den Vater. Beiden gibt es Kraft und Glücksgefühle. Ganz wichtig für das Bewusstsein des Kleinen ist: „Jetzt gehört Mama/Papa mir ganz allein.“ Haltet an diesem Ritual bitte so lange wie möglich fest! Wenigstens bis zu dem Zeitpunkt, bis eure Kinder alleine lesen können und wollen. Bücher gibt es für jedes Alter und mit zunehmenden Geburtstagen werden die Geschichten natürlich anspruchsvoller.

Lesen macht schlau!

Inzwischen wisst ihr ja auch, welche Inhalte bei euren Kindern besonders gut ankommen. Manche finden Märchen und Sagen super, andere Abenteuer aus geschichtlicher Vergangenheit oder gar Abhandlungen über Technik. Oft lassen sich schon an diesen Interessen eventuelle Berufswünsche erkennen.

 

Darum, liebe Eltern, schenkt euren Kindern so oft wie möglich Bücher! Denn eines ist sicher: Pippi Langstrumpf oder Emil und die Detektive können als Film gar nicht so spannend sein, wie es die Bücher sind. Kinder müssen aber eben auch an Kinderliteratur herangeführt werden. Doch bitte nie mit Druck oder unter Zwang. Ein Kind, das zum Lesen genötigt wird, wird keine Lesefreude entwickeln, sondern sich dagegen auflehnen und es ablehnen.

 

Macht eurem Nachwuchs das Lesen also richtig schmackhaft, dann wird es nie unter Langeweile leiden, stattdessen die ganze Schulzeit viel leichter lernen können. Durchs Lesen entwickelt sich nicht nur das Sprachgefühl wunderbar weiter, auch die Rechtschreibung und Grammatik erlernen sich leichter, als durch trockenes Üben.

 

Quelle: ernstings-family.de

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